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F.A.Z. / Rhein-Main-Zeitung

Lesen Sie hier, was die F.A.Z. / Rhein-Main-Zeitung über den Marktplatz am 9. November 2007 berichtet.

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Pressemitteilung

Neue Methode hat sich bewährt:
131 Vereinbarungen im Wert von 105.380 Euro beim zweiten Frankfurter Marktplatz für Unternehmen und Gemeinnützige geschlossen

Frankfurt, 7. November 2007 – „ Ein toller Erfolg“, freute sich Martin Berner, Geschäftsführer des Frankfurter Bürgerinstituts, als er die Ergebnisse des zweiten „Parketthandels“ zwischen rund 40 Frankfurter Unternehmen und über 60 gemeinnützigen Organisationen bekannt gab.

Unter dem Motto „Gute Geschäfte“ trafen sich mehr als 200 Menschen am 7. November im Hermann Josef Abs Saal. Stadträtin Erika Pfreundschuh hob in ihrem Grußwort hervor, dass man im Römer sehr wohl zu schätzen wisse, wie viel ein solcher Marktplatz zum guten Zusammenleben in Frankfurt beitrage. Der ehemalige hr-Börsenexperte Frank Lehmann, der den Marktplatz mit viel Engagement moderierte, sah die Veranstaltung als Indiz dafür, dass wir „langsam auf dem Weg zu einer Bürgergesellschaft“ sind.

Wie auch im Jahr davor präsentierten die Gemeinnützigen ihre Anliegen und Unterstützungswünsche kreativ und originell verpackt, um die passenden Partner dafür zu finden. Die Begleitung bei Ausflügen, Mithilfe bei der Organisation von Veranstaltungen oder das Übersetzen von Texten waren ebenso gefragt wie das Fachwissen von Webdesignern, Kameraleuten, Juristen, Köchen oder Gärtnern. Auf der Wunschliste der Sachspenden standen häufig Ausstattungsgegenstände fürs Büro vom PC bis zum Bürostuhl und die Nutzung von Räumen für unterschiedliche Anlässe.

Viele Wünsche konnten erfüllt werden. Die Teilnehmer aus Organisationen und Unternehmen waren rundum zufrieden. „Wir konnten ein Unternehmen gewinnen, das uns Ausstellungsräume für unsere behinderten Künstler zur Verfügung stellt. Gleichzeitig dürfen unsere Künstler deren Kunstsammlung besichtigen“, so Anne Meseure von den Praunheimer Werkstätten. Auch kleinere Aktivitäten können sich als hilfreich erweisen „Wir werden unter anderem dem Mädchenbüro einmal in der Woche, das von der KPMG gespendete Essen liefern“, berichtete Christoph Titzka von der Turbo Kurier GmbH. „Der Marktplatz vom letzten Jahr hat bei uns in der Bank eine gute Resonanz gefunden. Deshalb haben sich in diesem Jahr Spezialisten verschiedener Abteilungen angeboten, ihr Know-how in den Dienst einer guten Sache zu stellen, was von den Organisationen heute gerne angenommen wurde“, erläuterte Thomas Baumeister, Head of Volunteering der Deutschen Bank.

Unternehmen und Gemeinnützige waren auch zum zweiten Mal dabei
Alle gemeinnützigen Marktplatzteilnehmer und auch einige Unternehmen hatten sich in Workshops auf den etwas anderen Parketthandel vorbereitet. Beide Seiten - gemeinnützige Organisationen und Unternehmen – waren aufgefordert, gewohnte Denkmuster abzulegen, um erfolgreich zu sein. Den Organisationen wurde zusätzlich Ideenreichtum bei der Präsentation ihrer Wünsche abverlangt. Alle Vereinbarungen wurden schriftlich festgehalten und mit einem Geldwert taxiert. Tätigkeiten, wie beispielsweise die Übernahme von Renovierungsarbeiten durch Mitarbeiter einer Bank, wurden mit 20 Euro beziffert, während qualifizierte Dienst- oder Beratungsleistungen (Öffentlichkeitsarbeit, Finanzplanung, etc.) mit 60 Euro berechnet wurden. „Wir wollen mit dieser neuen Methode kurzfristiges und einmaliges Engagement vermitteln und damit möglicherweise die Grundlagen für langfristige Partnerschaften aufbauen“, erklärte Julia Sipreck, Leiterin des Büro Aktiv. „Eine Reihe von Gemeinnützigen und Unternehmen, die schon im letzten Jahr dabei waren, haben auch am zweiten Marktplatz teilgenommen, was uns zeigt, dass der Marktplatz gut angenommen wurde“.

Anstoß und Unterstützung

Die Marktplatzmethode zur Anbahnung von sozialen Partnerschaften wurde in den Niederlanden unter dem Titel „Beursvloor“ bereits erfolgreich erprobt. Um das Konzept auch in Deutschland umzusetzen, hatte die Bertelsmann-Stiftung  2006 drei Pilotprojekte ausgeschrieben. Frankfurt/Main konnte sich qualifizieren. Das Frankfurter Bürgerinstitut e.V. hatte die Veranstaltung im letzten und in diesem Jahr federführend organisiert. Weitere Mitstreiter in der Projektgruppe „Gute Geschäfte – Marktplatz für Unternehmen und Gemeinnützige“ waren das Frankfurter Kinderbüro, die Deutsche Bank, das Bankhaus Metzler sowie Zimmer + Rohde. Schirmherrin des Frankfurter Marktplatzes ist Oberbürgermeisterin Petra Roth. Finanzielle Unterstützung erhielt das Frankfurter Vorhaben von der Deutschen Bank, der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, Frankfurt und der Hessischen Staatskanzlei im Rahmen ihrer Kampagne Engagiertes Unternehmen – Impulse für Hessen.

Pressekontakt:
Martin Berner, Bürgerinstitut e.V. T: 069 972017 20
berner@buergerinstitut-ffm.de
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Pressemitteilung

Zweiter Marktplatz für Unternehmen und Gemeinwohlorganisationen in Frankfurt

Frankfurt, 8. August 2007 - Unter dem Titel „Gute Geschäfte“ wird am
7. November 2007 um 17.00 Uhr zum zweiten Mal im Hermann-Josef-Abs-Saal in der Frankfurter Junghofstraße ein Marktplatz für Unternehmen und Gemeinwohlorganisationen stattfinden. Vertreterinnen und Vertreter beider Gruppen treffen sich dort, um miteinander „ins Geschäft“ zu kommen.

Diese neue Methode zur Anbahnung von sozialen Partnerschaften, die aus den Niederlanden stammt, wurde im letzten November in Frankfurt bereits erfolgreich erprobt: Insgesamt 130 „Gute Geschäfte“ wurden abgeschlossen und zum Großteil auch umgesetzt.

In zwei Stunden wird auf diesem Marktplatz für Unternehmen und Gemeinwohlorganisationen „nur“ Engagement gehandelt. Die Gemeinnützigen fragen nach Sachmitteln, Infrastruktur, Arbeitskraft von Mitarbeitern, Beratung oder der Vermittlung von Fachwissen und die Unternehmen bieten ihre Unterstützung an. Geldleistungen werden nicht verhandelt.

Angeheizt durch den Börsenmoderator Frank Lehmann und aktive Makler wird es viele unterschiedliche Begegnungen zwischen der Wirtschaft und sozialen und kulturellen Einrichtungen geben. Die Anwesenden sollen wechselseitig Unterstützungsangebote und – nachfragen prüfen und letztendlich Vereinbarungen unterschiedlichster Art und in jeder Größenordnung treffen. Diese Vereinbarungen werden dann schriftlich festgehalten und mit einem Geldwert quantifiziert. Nach zwei Stunden intensiven Handelns wird das vereinbarte Engagementvolumen verkündigt.

Unter Federführung des Frankfurter Bürgerinstituts wird der Frankfurter Marktplatz von einer Projektgruppe organisiert zu der das BüroAktiv, das Frankfurter Kinderbüro, die Deutschen Bank AG, das Bankhaus Metzler und die Oberurseler Firma Zimmer + Rohde gehören. Schirmherrin ist die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth.

Pressekontakt:
Martin Berner, Bürgerinstitut e.V. T: 069 972017-20
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Frankfurter Neue Presse

Lesen Sie hier, was FNP online über den Marktplatz am 9. November 2007 berichtet.
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Frankfurter Rundschau

Lesen Sie hier, was FR online über den Marktplatz am 8. November 2007 berichtet.
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F.A.Z. / Rhein-Main-Zeitung

Lesen Sie hier, was die F.A.Z. / Rhein-Main-Zeitung über den Marktplatz am 9. August 2007 berichtet.

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Frankfurter Rundschau

Lesen Sie hier, was die Frankfurter Rundschau über den Marktplatz am 9. August 2007 berichtet.

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Frankfurter Neue Presse Online

Printausgabe vom 09.08.2007
Marktplatz für gute Geschäfte ist eine Börse für das Ehrenamt

Westend. Börsenhandel funktioniert auch ohne Geld - zumindest beim Frankfurter Marktplatz für gute Geschäfte. Das Prinzip ist ganz simpel: Gemeinnützige Vereine und Institutionen suchen auf dem Parkett ehrenamtliche Helfer, Unterstützung bei Projekten oder Räume für Ausstellungen, Unternehmen bieten kostenlos ihre Infrastruktur oder Beratungsleistungen an. Bei der Premiere 2006 wurden 110 Vereinbarungen vermittelt. Das war Ansporn, den Marktplatz nun am 7. November zu wiederholen.

Die im Bürgerinstitut angesiedelte Projektgruppe bereitet die Börse seit Monaten vor. Sie will 2007 vor allem kleinere Handwerksbetriebe mobilisieren. Denn die Erfahrung habe laut Martin Berner, Geschäftsführer des Bürgerinstituts und Leiter der Projektgruppe, gezeigt, dass Bedarf auf dem technischen Sektor bestehe. "Viele Gemeinnützige wollen umbauen oder überlegen etwa die Heizung zu erneuern. Darüber wollen sie sich informieren und brauchen einen unverbindlichen Rat." Fachwissen von Handwerkern, Architekten oder Installateuren sei hier gefragt, weil Anwälte oder Banker an diesem Punkt eben nicht weiterhelfen könnten.

Kleinere Betriebe davon zu überzeugen, ihre Dienste für den guten Zweck anzubieten, sei problematisch, weiß Thomas Baumeister, der zur Projektgruppe gehört und bei der Deutschen Bank das Freiwilligenwesen verantwortet. "Wenn man bei jemandem anruft, meinen die gleich immer, man will ihnen etwas verkaufen." Diese Reaktion sei jedoch nicht verwunderlich, weil mangels eines Netzwerkes Klinkenputzen angesagt sei. Die Ansprechpartner dieser Gruppe werden aus dem Branchenbuch gesucht und anschließend angerufen. Und fühlten sich nicht selten überrumpelt.

Auch Friederike Mauritz, die die Veranstaltungsagentur Celebrations betreibt, musste erst nachdenken. "Am Anfang habe ich gar nicht verstanden, was man von mir will", erinnert sie sich. Schließlich nahm sie 2006 doch an der Börse teil - nicht ganz ohne Eigeninteresse, wie sie sagt. Damals entschied sie sich, dem Aktionskomitee Kind im Krankenhaus (AKIK) unter die Arme zu greifen. Die 60 AKIK-Mitglieder besuchen Kinder, deren Eltern keine Zeit haben, in Krankenhäusern. Vor allem bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützte Friedericke Mauritz die Gruppe. Knapp ein Jahr später gibt es eine Infobroschüre und ein großes Kinderfest in der Orangerie des Günthersburgparks steht am 23. September bevor. "Frau Mauritz hat bei der Planung, der Suche nach Sponsoren und Ansprechpartnern geholfen", ist AKIK­Vorsitzende Karin Schmidt vom Ergebnis der Kooperation begeistert.

So wie ihr wird es vielen anderen zufriedenen Börsenteilnehmern gehen. Nach Angaben von Julia Sipreck, Leiterin des BüroAktiv im Bürgerinstitut, sind 86 Prozent der 2006 geschlossenen Vereinbarungen umgesetzt oder in Arbeit. 40 Vereine und Verbände hätten sich schon für den 2. Marktplatz im Hermann­Josef-Abs-Saal der Deutschen Bank, den Börsenfachmann Frank Lehmann moderiert, angemeldet. Wie viele Unternehmen dabei sind, stehe noch nicht fest. Botschafter machten jedoch innerhalb ihrer Firmen-Netzwerke kräftig Werbung für die Veranstaltung.

Finanziell unterstützt wird sie von der Hessischen Landesregierung und der Polytechnischen Stiftung. Der Projektgruppe gehören das BüroAktiv, das Frankfurter Kinderbüro, das Bankhaus Metzler, die Firma Zimmer + Rohde und die Deutsche Bank an. Die Idee stammt aus Holland, die Bertelsmann-Stiftung brachte die Börse schließlich nach Deutschland. (bit)

Infos zum Marktplatz für gute Geschäfte gibt es im BüroAktiv bei Julia Sipreck, Telefon 97 20 1731, oder E-Mail sipreck@buergerinstitut-ffm.de